Arbeitsmarktbedarfsanalyse – Moldau
Umfassende Arbeitsmarktanalyse und Stärkung der Berufsbildungspolitik
Umfassende Arbeitsmarktbedarfsanalyse im Rahmen des GIZ-finanzierten Projekts Strong Businesses and Communities for Moldova: Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Forschung bei der Stärkung von Berufsbildungspolitik und -planung durch evidenzbasierte Prognosen, Stakeholder-Einbindung und internationales Benchmarking — ausgerichtet an den Prioritäten des EU Green Deal und der Agenda 2030, einschließlich der systematischen Weiterentwicklung des nationalen State-Order-Mechanismus (SO) und der Integration von Kompetenzen für grüne Wirtschaft und Energiewende in eine nachhaltige Fachkräfteentwicklung.
Moldaus europäische Integrationsambitionen und das Bekenntnis zum EU Green Deal verlangten eine umfassende Reform des berufsbildungspolitischen Rahmens, um europäische Standards zu erreichen und kritische Arbeitsmarktungleichgewichte zu beheben. Das Land stand vor erheblichen Herausforderungen: hohe Abwanderung junger Menschen, Kompetenzlücken in den aufstrebenden Sektoren der grünen Wirtschaft, unzureichende Ausrichtung der Berufsbildungsergebnisse am Bedarf der Wirtschaft und begrenzte institutionelle Kapazitäten für evidenzbasierte Fachkräfteplanung. Dem bestehenden State-Order-Mechanismus fehlte die systematische Integration von Arbeitsmarktdaten und Prognosefähigkeiten — das schränkte die Fähigkeit des Landes ein, den Fachkräftebedarf in Prioritätssektoren wie erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und nachhaltiger Landwirtschaft zu antizipieren.
Einen umfassenden Rahmen für die Arbeitsmarktbedarfsanalyse Moldaus (2026–2030) konzipieren und umsetzen, der Berufsbildungspolitik und -planung systematisch stärkt — durch evidenzbasierte Prognosen, Stakeholder-Einbindung und internationales Benchmarking, unter Ausrichtung des nationalen State-Order-Mechanismus (SO) am aktuellen und prognostizierten Fachkräftebedarf in den Sektoren grüne Wirtschaft und Energiewende — mit strategischer Verzahnung mit den Zielen des EU Green Deal und den Prioritäten der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung.
Einzelziele:
- 1Umfassenden Rahmen für die Arbeitsmarktbedarfsanalyse 2026–2030 mit sektorspezifischen Fachkräftebedarfsprojektionen entwickeln
- 2Institutionelle Kapazitäten für Berufsbildungspolitik und -planung im Ministerium für Bildung und Forschung stärken
- 3State-Order-Mechanismus modernisieren und an evidenzbasierten Prognosen und Prioritäten der grünen Wirtschaft ausrichten
- 4Kompetenzen für grüne Wirtschaft und Energiewende in die nationalen Qualifikationsstandards integrieren
- 5Nachhaltige Mechanismen für kontinuierliche Arbeitsmarktbeobachtung und Fachkräfteplanung etablieren
Zentrale Aktivitäten
- Umfassende Arbeitsmarktbedarfsanalyse für den Zeitraum 2026–2030 mit sektorspezifischen Fachkräftebedarfsprojektionen
- Evidenzbasierte Prognose des Fachkräftebedarfs in den Sektoren grüne Wirtschaft und Energiewende
- Systematische Ausrichtung des nationalen State-Order-Mechanismus (SO) am aktuellen und prognostizierten Arbeitsmarktbedarf
- Entwicklung von Skills-Anticipation-Modellen unter Einbezug demografischer Trends und technologischer Umbrüche
- Technische Expertise zur Unterstützung des Ministeriums für Bildung und Forschung bei der Stärkung von Berufsbildungspolitik und -planung
- Entwicklung evidenzbasierter Planungsmethodiken und institutioneller Rahmenwerke für die Berufsbildung
- Integration transversaler und grüner Kompetenzen in den nationalen berufsbildungspolitischen Rahmen
- Schaffung von Politikinstrumenten für die systematische Verzahnung von Arbeitsmarkt und Bildung
- Kontextdiagnostik, Stakeholder-Einbindung und internationales Benchmarking zur Sicherung der Ausrichtung am EU Green Deal
- Capacity-Building-Workshops für Ministeriumsbeschäftigte und institutionelles Personal zu evidenzbasierter Berufsbildungsplanung
- Training zur Integration transversaler und grüner Kompetenzen sowie inklusiver Ansätze
- Etablierung von Multi-Stakeholder-Koordinationsmechanismen für nachhaltige Fachkräfteplanung
- Erarbeitung umsetzbarer, evidenzbasierter Empfehlungen und Instrumente zur Verbesserung der Berufsbildungsplanung
- Entwicklung von Rahmenwerken für mehr Inklusivität und bessere institutionelle Koordination
- Schaffung nachhaltiger Mechanismen zur Unterstützung der grünen Transformationsagenda des Landes
- Gestaltung von Monitoring- und Evaluierungssystemen für die kontinuierliche Politikanpassung
Methodik
Evidenzbasierte Arbeitsmarktprognostik: quantitative ökonometrische Modellierung verbunden mit qualitativen Sektorexperten-Konsultationen und Stakeholder-Einbindung
Kontextdiagnostik und Situationsanalyse mit internationalen Benchmarking-Studien und vergleichender Politikanalyse zu EU-Best-Practices
Partizipativer Multi-Stakeholder-Ansatz unter Einbindung des Ministeriums für Bildung und Forschung, der Privatwirtschaft, zivilgesellschaftlicher Organisationen und internationaler Entwicklungspartner
Integrationsrahmen für die grüne Wirtschaft: Kompetenzen zu erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und nachhaltiger Entwicklung in Fachkräfteplanung und Curriculumdesign verankert
Modernisierungsansatz für den State-Order-Mechanismus: systematische Ausrichtung nationaler Ausbildungsprioritäten an evidenzbasierten Arbeitsmarktdaten
Methodik des institutionellen Kapazitätsaufbaus mit Train-the-Trainer-Ansätzen und nachhaltigen Wissensmanagementsystemen
Projektergebnisse
Umfassende Arbeitsmarktbedarfsanalyse 2026–2030 abgeschlossen und vom Ministerium für Bildung und Forschung offiziell bestätigt — evidenzbasierte strategische Richtschnur für Fachkräfteentwicklung und Berufsbildungsplanung
Modernisierter State-Order-Mechanismus (SO) operationalisiert — mit systematischer Integration von Arbeitsmarktdaten, Prognosefähigkeiten und Ausrichtung am Bedarf der Sektoren grüne Wirtschaft und Energiewende
Gestärkte institutionelle Kapazitäten im Ministerium für Bildung und Forschung für evidenzbasierte Berufsbildungsplanung — mit geschulten Fachkräften mit Kompetenzen in Green-Skills-Integration und inklusiven Ansätzen
Strategische Ausrichtung des moldauischen berufsbildungspolitischen Rahmens an den Zielen des EU Green Deal erreicht — transversale und grüne Kompetenzen in nationalen Qualifikationsstandards und Curriculum-Rahmenwerken verankert
Umsetzbare Empfehlungen und Instrumente für die laufende Verbesserung der Berufsbildungsplanung, mehr Inklusivität und bessere institutionelle Koordination erarbeitet — im Dienst der nachhaltigen Entwicklung und grünen Transformation Moldaus
Nachhaltige Multi-Stakeholder-Koordinationsmechanismen etabliert — kontinuierlicher Dialog von Bildungsanbietern, Arbeitgebern und Politik für eine anpassungsfähige Fachkräfteentwicklung
Projektbeginn
2025-07
GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)
Hauptauftraggeber
EntwicklungsorganisationMinisterium für Bildung und Forschung der Republik Moldau
Hauptbegünstigter und nationaler Partner der Berufsbildungsreform
Projekt Strong Businesses and Communities for Moldova
Begünstigter Programmrahmen
Moldauische Berufsbildungsinstitutionen
Direkte Umsetzungsbegünstigte gestärkter Planungskapazitäten
Arbeitgeber der Privatwirtschaft
Arbeitsmarktakteure, die von passgenau qualifizierten Fachkräften profitieren
