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Sudan
2020-2021

Unterstützung einer systematischen Reform der Anerkennung informell erworbener Kompetenzen (RPL) im Sudan

Umfassende Entwicklung und Einführung eines RPL-Systems

Projektüberblick

Federführung bei der systematischen Reform und Modernisierung des sudanesischen Rahmens für Recognition of Prior Learning (RPL) — durch umfassende Kapazitätsaufbauinitiativen, strategischen Politikdialog und die Entwicklung evidenzbasierter Validierungssysteme, die die formale Anerkennung und Zertifizierung informell und non-formal erworbener Kompetenzen ermöglichen. Das Vorhaben adressierte Qualifikationslücken direkt und verbesserte die Arbeitsmarktmobilität unterversorgter Bevölkerungsgruppen.

Kontext

Sudans wirtschaftlicher Wiederaufbau und die soziale Entwicklungsagenda nach dem Konflikt verlangten dringend eine Reform der Mechanismen zur Anerkennung von Humankapital — besonders für die große Bevölkerungsgruppe, deren Kompetenzen in informellen Lehren, traditionellen Handwerkssystemen und Erfahrungslernen erworben wurden, während der Zugang zu formaler Bildung begrenzt war. Dem bestehenden RPL-Rahmen fehlten systematische Validierungsverfahren, standardisierte Prüfinstrumente und institutionelle Kapazität im Sudanese Council for Vocational Training and Apprenticeship (SCVTA), um die Anerkennungslücke wirksam zu schließen.

Strategisches Ziel

Eine umfassende systematische Reform des institutionellen RPL-Rahmens im Sudan entwerfen und umsetzen — durch gezielten Kapazitätsaufbau, strategische Multi-Stakeholder-Workshops und belastbare Validierungssysteme mit international ausgerichteten Verfahren zur Bewertung, Validierung und formalen Zertifizierung informell und non-formal erworbener Kompetenzen. Ziel: bessere Arbeitskräftemobilität, wirtschaftliche Inklusion und Ausrichtung an den Standards des Nationalen Qualifikationsrahmens.

Einzelziele:

  • 1
    Umfassendes System der Anerkennung informell erworbener Kompetenzen (RPL) etablieren
  • 2
    Informell erworbene Kompetenzen validieren und zertifizieren
  • 3
    RPL in den nationalen Qualifikationsrahmen integrieren
  • 4
    Beschäftigungschancen durch Kompetenzanerkennung verbessern

Zentrale Aktivitäten

RPL-Systementwicklung
  • Entwicklung eines systematischen RPL-Rahmens und der Verfahren
  • Erstellung von Bewertungs- und Validierungsmethoden
  • Etablierung von Qualitätssicherungsstandards für RPL
Kompetenzbewertung und -validierung
  • Einführung von Prozessen der Kompetenzbewertung
  • Validierung von Kompetenzen aus informellem und non-formalem Lernen
  • Entwicklung evidenzbasierter Bewertungsverfahren
Systemintegration und Zertifizierung
  • Integration von RPL in den bestehenden Qualifikationsrahmen
  • Entwicklung von Zertifizierungs- und Anerkennungsverfahren
  • Qualifizierung von Prüfenden und Qualitätssicherungspersonal

Methodik

Vergleichsanalyse internationaler RPL-Best-Practices und Anpassung an den sudanesischen Kontext durch systematisches Benchmarking

Partizipative Multi-Stakeholder-Workshops mit SCVTA, Hochschulministerium, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft

Entwicklung evidenzbasierter Prüfmethodik mit kompetenzbasierten Bewertungsrahmen und international anerkannten Standards

Institutioneller Kapazitätsaufbau durch Train-the-Trainer-Ansätze und nachhaltige Qualitätssicherungsmechanismen

Moderation des Politikdialogs zur Integration von RPL in nationale Bildungs-, Trainings- und Arbeitsmarktstrategien

Systematischer Ansatz: Situationsanalyse, Stakeholder-Einbindung, technisches Lösungsdesign, Pilotierung und Skalierungsstrategien

Projektergebnisse

Umfassender institutioneller RPL-Rahmen im SCVTA etabliert — mit standardisierten Verfahren, Prüfinstrumenten und Qualitätssicherung nach internationalen Best Practices

Evidenzbasierte Validierungsprozesse operationalisiert für die systematische Bewertung von Kompetenzen aus informellen Lehren, traditionellem Handwerk und Erfahrungslernen

Strategische Integration der RPL-Verfahren in Sudans Nationalen Qualifikationsrahmen erreicht — durchgängige Wege von informeller Kompetenzanerkennung zu formaler Zertifizierung

Bessere Arbeitskräftemobilität und wirtschaftliche Inklusion dokumentiert — mit verbessertem Beschäftigungszugang für zuvor nicht anerkannte Fachkräfte

Nachhaltige institutionelle Kapazität etabliert: qualifizierte Prüfernetzwerke, Qualitätssicherungspersonal und laufende Weiterbildungssysteme in SCVTA und Partnerinstitutionen

Projektzeitraum

2020 bis 2021

Aktive Jahre:2020, 2021
Auftraggeber & Geber

GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)

Entwicklungspartner

Entwicklungsorganisation
Implementierungspartner

GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)

Entwicklungspartner

Entwicklungsorganisation
Erbrachte Leistungen
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