Strengthening IGAD Migration Policy Implementation II (SIMPI): Qualifikationsrahmen und Kompetenzanerkennung
Ausrichtung der Nationalen Qualifikationsrahmen am IGAD Regional Qualifications Framework in sieben Mitgliedstaaten — RPL, Anrechnung, gendersensibles Monitoring und regionale Datensysteme
Im IGAD–GIZ-SIMPI-Programm brachte indeson die regionale Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen für Geflüchtete, Rückkehrende, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinschaften in den IGAD-Mitgliedstaaten voran — Dschibuti, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan und Uganda. Das Vorhaben führte NQF-Standortbestimmungen und Bedarfsanalysen durch, entwarf maßgeschneiderte nationale Umsetzungspläne und Referenzierungsmethoden und begleitete die Mitgliedstaaten zur Ausrichtung am IGAD Regional Qualifications Framework (IGADQF): Gesetzgebung, Baseline-Analysen, Qualifikationskarten, Level-Deskriptoren sowie Richtlinien zur Anerkennung informellen Lernens und zur Anrechnung von Lernleistungen. Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit und Kompetenzportabilität, Governance-Leitlinien, eine Ressourcenmobilisierungsstrategie, ein Umsetzungs- und Trainingshandbuch und gendersensibles Monitoring im Sinne der Djibouti-Erklärung operationalisierten den Rahmen — getragen von Kapazitätsaufbau, Validierungstreffen und regionalen Multi-Stakeholder-Workshops.
In der IGAD-Region tragen Millionen Geflüchtete, Rückkehrende und Binnenvertriebene Kompetenzen, die ihre Aufnahme-Arbeitsmärkte nicht lesen können: Nationale Qualifikationsrahmen stehen auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen, Qualifikationen sind über Grenzen hinweg nicht vergleichbar, informelles Lernen bleibt unanerkannt. Die Djibouti-Erklärung und das Protokoll über die Personenfreizügigkeit verpflichten die Mitgliedstaaten, das zu ändern — jeder nationale Rahmen muss am IGAD Regional Qualifications Framework referenziert und Anerkennungsergebnisse müssen über Datensysteme sichtbar werden.
Die regionale Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen für Geflüchtete, Rückkehrende, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinschaften voranbringen — durch Ausrichtung der Nationalen Qualifikationsrahmen am IGAD Regional Qualifications Framework und dessen Operationalisierung über Governance-Instrumente, Datensysteme und Kapazitätsaufbau.
Einzelziele:
- 1NQF-Standortbestimmungen und Bedarfsanalysen in den Mitgliedstaaten durchführen
- 2Maßgeschneiderte nationale Umsetzungspläne und Referenzierungsmethoden entwerfen
- 3Vervollständigung zentraler NQF-Komponenten unterstützen: Gesetzgebung, Baseline-Analyse, Qualifikationskarten, Level-Deskriptoren, RPL- und Anrechnungsrichtlinien
- 4Den IGADQF über Governance-Leitlinien, eine Ressourcenmobilisierungsstrategie und ein Umsetzungs-/Trainingshandbuch operationalisieren
- 5Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit und geschlechtsdifferenziertes Kompetenzportabilitäts-Monitoring entwickeln
Zentrale Aktivitäten
- NQF-Standortbestimmungen und Bedarfsanalysen in den Mitgliedstaaten
- Maßgeschneiderte nationale Umsetzungspläne und Referenzierungsmethoden
- Begleitung zur Vervollständigung von Gesetzgebung, Baseline-Analyse, Qualifikationskarten, Level-Deskriptoren und RPL-/CAT-Richtlinien
- Governance-Leitlinien und Ressourcenmobilisierungsstrategie
- Umsetzungs- und Trainingshandbuch
- Kapazitätsaufbauprogramme für nationale Behörden
- Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit und Kompetenzportabilität
- Digitale Ausrichtung der NQF am IGADQF für grenzüberschreitende Anerkennung
- Gendersensible Monitoring- und Datenerhebungsrahmen mit RPL und Kompetenzbewertungswerkzeugen
- Multi-Stakeholder-Workshops zu NQF–IGADQF-Ausrichtung und Dateninteroperabilität
- Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu Migrationskorridoren
- Regelmäßige Koordination zwischen IGAD- und GIZ-Beteiligten
Methodik
Methodik der NQF-Standortbestimmung und Bedarfsanalyse je Mitgliedstaat
Referenzierungsmethoden zur Ausrichtung nationaler Rahmen am regionalen Rahmen
Politikintegration von Anerkennung informellen Lernens (RPL) und Anrechnung von Lernleistungen (CATS)
Gender-Addendum mit geschlechtsdifferenzierten Datenanforderungen (Djibouti-Erklärung)
Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit, Migrationskorridor-Daten und Kompetenzportabilitäts-Kennzahlen
Konsultationen, Validierungstreffen und regionale Multi-Stakeholder-Workshops mit Politik, Bildungsanbietern und Qualitätssicherungsstellen
Projektergebnisse
Mitgliedstaaten zur NQF-Ausrichtung am IGAD Regional Qualifications Framework begleitet — mit vervollständigten Schlüsselkomponenten je Entwicklungsstufe
IGADQF über Governance-Leitlinien, Ressourcenmobilisierungsstrategie und Umsetzungs-/Trainingshandbuch operationalisiert
Regionale Datensysteme, mit denen Mitgliedstaaten Anerkennungsergebnisse, Migrationskorridor-Daten und geschlechtsdifferenzierte Portabilitätskennzahlen verfolgen können
Mehr Vergleichbarkeit, Transparenz und Vertrauen in Qualifikationen — Beitrag zur Djibouti-Erklärung und zum Protokoll über die Personenfreizügigkeit
2024 bis 2025
GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)
Auftraggeber (IGAD–GIZ-SIMPI-Programm)
EntwicklungsorganisationIGAD (Intergovernmental Authority on Development)
Träger des regionalen Rahmens — Operationalisierung des IGADQF
Nationale Qualifikationsbehörden von sieben IGAD-Mitgliedstaaten
NQF-Standortbestimmungen, Umsetzungspläne und IGADQF-Ausrichtung
Geflüchtete, Rückkehrende, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinschaften
Grenzüberschreitende Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen
