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Dschibuti, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan, Uganda
Afrika - Ostafrika
2024-2025

Strengthening IGAD Migration Policy Implementation II (SIMPI): Qualifikationsrahmen und Kompetenzanerkennung

Ausrichtung der Nationalen Qualifikationsrahmen am IGAD Regional Qualifications Framework in sieben Mitgliedstaaten — RPL, Anrechnung, gendersensibles Monitoring und regionale Datensysteme

Projektüberblick

Im IGAD–GIZ-SIMPI-Programm brachte indeson die regionale Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen für Geflüchtete, Rückkehrende, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinschaften in den IGAD-Mitgliedstaaten voran — Dschibuti, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan und Uganda. Das Vorhaben führte NQF-Standortbestimmungen und Bedarfsanalysen durch, entwarf maßgeschneiderte nationale Umsetzungspläne und Referenzierungsmethoden und begleitete die Mitgliedstaaten zur Ausrichtung am IGAD Regional Qualifications Framework (IGADQF): Gesetzgebung, Baseline-Analysen, Qualifikationskarten, Level-Deskriptoren sowie Richtlinien zur Anerkennung informellen Lernens und zur Anrechnung von Lernleistungen. Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit und Kompetenzportabilität, Governance-Leitlinien, eine Ressourcenmobilisierungsstrategie, ein Umsetzungs- und Trainingshandbuch und gendersensibles Monitoring im Sinne der Djibouti-Erklärung operationalisierten den Rahmen — getragen von Kapazitätsaufbau, Validierungstreffen und regionalen Multi-Stakeholder-Workshops.

Kontext

In der IGAD-Region tragen Millionen Geflüchtete, Rückkehrende und Binnenvertriebene Kompetenzen, die ihre Aufnahme-Arbeitsmärkte nicht lesen können: Nationale Qualifikationsrahmen stehen auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen, Qualifikationen sind über Grenzen hinweg nicht vergleichbar, informelles Lernen bleibt unanerkannt. Die Djibouti-Erklärung und das Protokoll über die Personenfreizügigkeit verpflichten die Mitgliedstaaten, das zu ändern — jeder nationale Rahmen muss am IGAD Regional Qualifications Framework referenziert und Anerkennungsergebnisse müssen über Datensysteme sichtbar werden.

Strategisches Ziel

Die regionale Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen für Geflüchtete, Rückkehrende, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinschaften voranbringen — durch Ausrichtung der Nationalen Qualifikationsrahmen am IGAD Regional Qualifications Framework und dessen Operationalisierung über Governance-Instrumente, Datensysteme und Kapazitätsaufbau.

Einzelziele:

  • 1
    NQF-Standortbestimmungen und Bedarfsanalysen in den Mitgliedstaaten durchführen
  • 2
    Maßgeschneiderte nationale Umsetzungspläne und Referenzierungsmethoden entwerfen
  • 3
    Vervollständigung zentraler NQF-Komponenten unterstützen: Gesetzgebung, Baseline-Analyse, Qualifikationskarten, Level-Deskriptoren, RPL- und Anrechnungsrichtlinien
  • 4
    Den IGADQF über Governance-Leitlinien, eine Ressourcenmobilisierungsstrategie und ein Umsetzungs-/Trainingshandbuch operationalisieren
  • 5
    Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit und geschlechtsdifferenziertes Kompetenzportabilitäts-Monitoring entwickeln

Zentrale Aktivitäten

Rahmenausrichtung
  • NQF-Standortbestimmungen und Bedarfsanalysen in den Mitgliedstaaten
  • Maßgeschneiderte nationale Umsetzungspläne und Referenzierungsmethoden
  • Begleitung zur Vervollständigung von Gesetzgebung, Baseline-Analyse, Qualifikationskarten, Level-Deskriptoren und RPL-/CAT-Richtlinien
IGADQF-Operationalisierung
  • Governance-Leitlinien und Ressourcenmobilisierungsstrategie
  • Umsetzungs- und Trainingshandbuch
  • Kapazitätsaufbauprogramme für nationale Behörden
Datensysteme und Monitoring
  • Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit und Kompetenzportabilität
  • Digitale Ausrichtung der NQF am IGADQF für grenzüberschreitende Anerkennung
  • Gendersensible Monitoring- und Datenerhebungsrahmen mit RPL und Kompetenzbewertungswerkzeugen
Regionale Koordination
  • Multi-Stakeholder-Workshops zu NQF–IGADQF-Ausrichtung und Dateninteroperabilität
  • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu Migrationskorridoren
  • Regelmäßige Koordination zwischen IGAD- und GIZ-Beteiligten

Methodik

Methodik der NQF-Standortbestimmung und Bedarfsanalyse je Mitgliedstaat

Referenzierungsmethoden zur Ausrichtung nationaler Rahmen am regionalen Rahmen

Politikintegration von Anerkennung informellen Lernens (RPL) und Anrechnung von Lernleistungen (CATS)

Gender-Addendum mit geschlechtsdifferenzierten Datenanforderungen (Djibouti-Erklärung)

Regionale Datensysteme für Qualifikationsvergleichbarkeit, Migrationskorridor-Daten und Kompetenzportabilitäts-Kennzahlen

Konsultationen, Validierungstreffen und regionale Multi-Stakeholder-Workshops mit Politik, Bildungsanbietern und Qualitätssicherungsstellen

Projektergebnisse

Mitgliedstaaten zur NQF-Ausrichtung am IGAD Regional Qualifications Framework begleitet — mit vervollständigten Schlüsselkomponenten je Entwicklungsstufe

IGADQF über Governance-Leitlinien, Ressourcenmobilisierungsstrategie und Umsetzungs-/Trainingshandbuch operationalisiert

Regionale Datensysteme, mit denen Mitgliedstaaten Anerkennungsergebnisse, Migrationskorridor-Daten und geschlechtsdifferenzierte Portabilitätskennzahlen verfolgen können

Mehr Vergleichbarkeit, Transparenz und Vertrauen in Qualifikationen — Beitrag zur Djibouti-Erklärung und zum Protokoll über die Personenfreizügigkeit

Projektzeitraum

2024 bis 2025

Aktive Jahre:2024, 2025
Auftraggeber & Geber

GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit)

Auftraggeber (IGAD–GIZ-SIMPI-Programm)

Entwicklungsorganisation
Erbrachte Leistungen
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Politikberatung und GesetzgebungCapacity DevelopmentManagement-InformationssystemeModeration von ValidierungsworkshopsPrüfungs- und Assessmentleistungen
Anwendungssektoren
Branchen & Themenfelder
Migration und VertreibungRegionale Integration
Begünstigte

IGAD (Intergovernmental Authority on Development)

Träger des regionalen Rahmens — Operationalisierung des IGADQF

Nationale Qualifikationsbehörden von sieben IGAD-Mitgliedstaaten

NQF-Standortbestimmungen, Umsetzungspläne und IGADQF-Ausrichtung

Geflüchtete, Rückkehrende, Binnenvertriebene und aufnehmende Gemeinschaften

Grenzüberschreitende Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen